guten Tag,
sie schreiben.: Doch damit ist sie nicht einfach weg, sondern erscheint genau dort wieder, wo die Heilstat Gottes als allem Übergeordneten erscheint: Im Kreuzestod Jesu überwindet Gott seinen Zorn mit seiner Gnade. Gnade (charis) ist Ausdruck des hebräischen ra'chamaim (Erbarmen). Ra'chamaim ist der Plural von rächäm ("Mutterschoss"). Die Gnade Gottes ist in Römer 3,24 eine Eigenschaft Gottes, mit deren Hilfe Gott seinen Zorn hinter sich lässt.
Leider sien sie gepregt vom römisch -grichechen kristlisch..kultur kreis...ra'chamaim ; heist arabisch türkisch und richtiger RAHIM.... frauen geschlecht ...
auser dem was soll es ihrer schreiben bringen ....es wurde darüber thausendfach geschrieben....grüße (ohne Namen)
Esther: Raham heisst auch auf hebräisch "Mutterschoss" und in Mehrzahl rahaim "Gnade (Gottes"). Dies ist in jedem hebräischen Wörterbuch nachzulesen
Sehr geehrte Frau Keller - Stocker,
ich kann leider momentan noch nicht in aller Kürze meine Meinung zu Ihrem Artikel darlegen. Ich werde das später ausführlich tun.
Herausgefordert fühle ich mich, weil ich vor Jahrzehnten einmal eine Hauptseminararbeit über "Gottesgerechtigkeit bei Paulus" geschrieben habe, wobei der Text Röm 3 eine besondere Bedeutung hatte. Und vor etwa 15 Jahren war das Thema noch einmal Gegenstand meines Rigorosums. Promoviert habe ich übrigens in Praktischer Theologie mit einer empirischen Arbeit. Ich bin also eigentlich kein Fachexeget.
Eine kurze Einschätzung vorweg: Ich halte Ihren Aufsatz für sehr fundiert und von hohem Informationsgrad. Das ist gar keine Frage. Ich finde auch anregend, ihn zu lesen. Gegenüber der muttergottheitlichen Traditionsschicht im AT bin ich etwas zurückhaltend.
Und die methodische Frage ist, inwieweit die religiopnsge- schichtlichen Überlegungen aus der allgemeinen Religions- geschichte für das AT zutreffen.
Dazu werde ich mich aber noch ausführlich brieflich in einer längeren Stellungnahme äußern.
Was die Überwindung einer androzentrischen Theologie betrifft, ist Ihnen nur zuzustimmen.
ich selber versuche die androzentrische Sicht, soweit es mir als Mann möglich ist, zu öffnen, erst letztlich in einer Predigt, die ich Ihnen schon heute beilege. Ich persönlich wünsche mir, als Mann meine animus- und anima-Anteile nach Jung zu integrieren.
Ich wünsche Ihnen ein segensreiches Jahr 2008, wo immer und was immer sie arbeiten und leben.
Mit Respekt und geschwisterlichen Grüßen Ihr Dr. Gert Traupe
Hallo Frau Keller,
herzlichen Dank für Ihre Ant-Wort. Sie haben mich neugierig gemacht auf Ihre Theologie. Offensichtlich leben und arbeiten Sie in einem geistigen Raum, zu dem ich erst vor wenigen Jahren gelangt bin.
Auf der Suche nach einer aussagekräftigen Zusammenfassung der Bewußtseinsevolution, wie sie Jean Gebser beschrieben hat, bin ich per Suchmaschine bei Ihrer Seite gelangt. Es ist eine so klare und dichte Darstellung, wie ich sie sonst nirgendwo fand.
Und nun (erst 2007) bin ich auf "Kelch und Schwert" gestoßen - durch den Film "ONE", wo Riane Eisler in einem Interview zu sehen ist, und da erst entdecke ich, daß wiederum bei Ihnen geistige Schätze zu finden sind.
Mich hat es innerlich total erwischt (auch erschüttert), wie deutlich der mütterliche Urgrund Gottes in der Menschheitsgeschichte beschrieben ist und gefeiert wurde - und mit welcher Deutlichkeit wir heute erkennen können, wie die theologischen Systeme dies verdreht, unterdrückt und bekämpft haben. Die Fülle der wissenschaft- lichen Belege hat mich ersteinmal sprachlos gemacht. Das muß ich erst verdauen und in mich integrieren.
Ich glaube, die Lektüre Ihrer Gedanken und Darlegungen kann mir dabei helfen.
Herzlichen Dank!! Alle guten Wünsche für Ihr Leben und Ihr Werk, Wolfgang Zeitler
Sehr geehrte Frau Keller,
Danke für Ihre prompte Antwort! Ich freue mich sehr!
Habe die neue Adresse weitergeleitet an einen Studenten (der Physik), mit dem ich kürzlich ein inniges philosophisches Gespräch führte, dabei kam ich auf Ihre ausgezeichnete Zusammenfassung der Gedanken von Jean Gebser zur Bewußtseinsentwicklung.
Da ich seit einigen Wochen "Kelch und Schwert" von Riane Eisler lese, wie einen Krimi, sagt mir der Name Marija Gimbutas sogleich etwas. Bin sehr gespannt auf Ihre Veröffentlichung! Erst einmal befasse ich mich mit Ihrem Konzentrat über Maria König. Bin ganz aufgeregt, eine so gute Website zu dem mich am meisten faszinierenden Thema gefunden zu haben!
Von Herzen danke ich Ihnen, daß Sie Ihre Früchte so offen zur Verfügung stellen. Das ist ein Geschenk, und ich nehme es dankbar an!
Alle guten Wünsche Wolfgang Zeitler